Informationen für Eltern

Vielleicht haben sie und ihr Kind schon an einer Asthmaschulung teilgenommen, z.B. im Rahmen einer Mutter-Kind-Kur, einer Rehabilitation oder einer ambulanten Schulung über den Kinderarzt.

Dann wissen sie, wie wichtiges es ist, das Asthma richtig einzuschätzen, Auslöser zu kennen und ggf. zu vermeiden sowie ein richtiges Notfallmanagement durchführen zu können.

Lehrer wissen i.d.R. wenig über diese Erkrankung, obwohl ca. 10% der Schulkinder davon betroffen sind, d.h. in jeder Klasse gibt es ca. 2-4 Schüler, die zumindest saisonal Beschwerden haben.

Ihr Wissen über das Asthma beziehen Lehrer aus ihren privaten Erfahrungen: ist ein Lehrer selbst betroffen ist, bzw. kennt er das Asthma von anderen Familienmitgliedern, stoßen sie als Eltern vermutlich auf mehr Verständnis und Interesse, wenn Sie über die Erkrankung Ihres Kindes berichten.

Innerhalb der Ausbildung werden Lehrer nicht oder nur sehr unzureichend über chronische Erkrankungen informiert. Für die meisten Lehrer ist es sehr schwierig, die aktuelle Situation, z.B. im Sportunterricht, auf der Klassenfahrt oder auf dem Pausenhof einzuschätzen. Es gibt große Unsicherheiten bzgl. der Gabe von Medikamenten bzw. anderer Notfallmaßnahmen.

 

Machen sie die Lehrer ihrer Kinder auf das Angebot der Atemwegsliga und der AGAS (AG Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter) aufmerksam:

„Gleiche Chancen!? – Asthma in der Schule“

Dabei handelt es sich um eine 3stündige Fortbildung innerhalb der Schule, an der möglichst alle Lehrer teilnehmen sollen.

 

Weitere Informationen: s. Konzeptpapier